Morgen, am 24.09.2026, findet der bundesweite Aktionstag „Schichtwechsel“ statt.
Koordiniert wird der Aktionstag von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM). „Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages Schichtwechsel können Mitarbeitende aus Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes Werkstätten, Tagesförderstätten und andere Leistungsanbieter als Experten der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen kennenlernen. Sie können die Vielfalt der Tätigkeiten erleben und vor Ort selbst mitarbeiten. Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten, aus Tagesförderstätten und von anderen Leistungsanbietern wiederum lernen am Aktionstag ein Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes näher kennen. Sie sammeln dort neue Erfahrungen, entdecken neue Berufsfelder und können potenzielle künftige Arbeitgeber*innen von sich überzeugen.
Über das verbindende Thema Arbeit schafft der bundesweite Aktionstag Schichtwechsel Raum für Begegnungen und für neue Perspektiven und hilft, Vorurteile und Klischees abzubauen.“ (Schichtwechsel - BAG WfbM).
Auch die Ortsgemeinde Serrig macht mit beim „Schichtwechsel 2026“und kooperiert mit dem Hofgut Serrig.
Wir freuen uns, Michael, einen Mitarbeiter des Hofguts, willkommen zu heißen, der die Arbeit in der Ortsgemeinde erleben wird. Im Gegenzug wird die Ortsbürgermeisterin auf dem Hofgut mitarbeiten. Da in Serrig, wie in allen kleineren Gemeinden in Rheinland-Pfalz die Rolle des Ortsbürgermeisters ja ehrenamtlich ausgeübt wird und neben der „normalen“ Berufstätigkeit stattfindet, haben wir uns dazu entschieden, dem Mitarbeiter des Hofguts zum einen einen Einblick in die Arbeit unserer Gemeindegremien zu ermöglichen. Dazu konnte er heute Abend an der gemeinsamen Sitzung des Wald- und Tourismusausschusses teilnehmen und zusammen mit dem Leiter des Hofguts Serrig, Christoph Halbe, der ihn begleitet hatte, aktiv am Thema Wanderwege in Serrig mitarbeiten. Zum anderen soll er die konkrete Arbeit in unserer Gemeinde erleben können. Dies geschieht dann morgen, 24.09., im Laufe des Tages zusammen mit unserem Gemeindearbeiter Albrecht.
Inklusion beginnt mit Begegnung.
Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen sollten wir Inklusion nicht als Selbstverständlichkeit betrachten, sondern sie aktiv leben und immer wieder neu stärken. Eine inklusive Gesellschaft entsteht nicht allein durch Gesetze und Strukturen. Sie entsteht dort, wo Menschen aufeinander zugehen, zuhören und bereit sind, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen.
Inklusion heißt: Niemand soll am Rand stehen. Jeder Mensch soll die Chance haben, gesehen, gehört und als selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft wahrgenommen zu werden.
Deshalb brauchen wir mehr Begegnungen, mehr „Schichtwechsel“ und mehr Gelegenheiten für echte Perspektivwechsel. Denn manchmal braucht es nur eine Begegnung, um die eigene Sicht auf die Welt zu verändern.
Eindrücke vom Schichtwechsel folgen …
#SERRIGBLEIBTBUNT